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Nach dem langjährigen Erfolg unseres Schattentheaterbuches, nach “Bildern, die man nicht
vergisst” (bei der Weltpremiere unseres multimedialen Schattentheaters im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2010) nun ein weiterer Schritt zu den
Schatten, “die aus Licht, aus Farbe, aus Musik bestehen” - mein erster Roman:
Viktor und die Macht der Farbschattenklänge
von Gerd Haehnel
“Ein spannend erzähltes Leseabenteur für junge Menschen ab ca. 11 Jahren und interessierte
Erwachsene, kenntnisreich, glaubwürdig und lebensnah”, so die Lektorin Silke Wollinger-Helwig, deren komplette Einschätzung Sie weiter unten finden.
Der Roman ist fertig lektoriert. Nun suche ich einen Verlag für das Buch. Interessenten können sich die ersten zwei Kapitel hier kostenlos als .pdf Datei herunterladen.
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Worum geht es?
Der zwölfjährige Viktor leidet unter einer rätselhaften chronischen „Schattenstörung“, die sich in Panikattacken äußert –
Folge einer psychischen Störung aufgrund der gleichzeitig überbehütenden und lieblosen Erziehung seiner Eltern? Oder
Ausdruck einer allzu lebhaften Fantasie des pfiffigen und intelligenten Jungen, der aus seinen Schulschwierigkeiten in
eine Scheinwelt flüchtet? Oder existiert das antike Schattenreich der Mythen und Sagen tatsächlich und hat sich, wie
Viktors Großvater und andere Schattenexperten meinen, in unseren Tagen verändert? Zum Schutz schenkt er ihm jedenfalls den Spaßmacher Semar.
Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter Umbrexxa, die so sehr an dieser indonesischen Schattenspielfigur interessiert
ist, dass sie ihren fledermausgeflügelten Helfern befiehlt, die beiden in die Unterwelt zu entführen, was sein neuer Talisman zum Glück immer wieder verhindern kann?
Und welche Rolle spielt der geheimnisvolle Farbschattenbach, der im
verfallenen Mäuseturm aus der Tiefe sprudelt? (Gemälde: Norbert Then, www.kunstklaerwerk.de; fotografisch bearbeitet von Jürgen Tempelmann, Dorsten)
Wird es dem Schulversager Viktor also mithilfe seines Opas, eines verständnisvollen, lebenserfahrenen Pädagogen, gelingen, seine Ängste
zu überwinden und die Versetzung doch noch zu schaffen? Zum Glück findet der Junge endlich Freundinnen und Freunde, und als ihnen in der Schule eine spektakuläre Schattentheater-Aufführung zum
Zauberlehrlings-Rap gelingt, scheint trotz der ungerechten Musiklehrerin alles auf einem guten Weg.
Schließlich erlebt Viktor auf dem Brocken im Harz eine totale Sonnenfinsternis. Doch während dieses gewaltigsten Schattenspieles
auf unserer Erde begeht er einen verhängnisvollen Fehler: Verbotenerweise kommt er dem geheimnisvollen Laterna-Magica-Zelt des undurchsichtigen Professor Graul zu nahe ...
Hier nun die Einschätzung der Lektorin, Silke Wollinger-Helwig, Esslingen:
„Viktor und die Macht der Farbschattenklänge“ ist ein spannend erzähltes Leseabenteuer für junge Menschen ab ca.
11 Jahren und interessierte Erwachsene.
Während die Hauptfigur Viktor und seine Freunde aufregende Abenteuer in der Welt der Schatten, aber auch im
alltäglichen Kampf mit Klassenkameraden, Schulzeugnissen und Eltern erleben, erfährt der Leser ganz nebenbei
allerlei über Sonnenfinsternisse, Goethes Farbenlehre und seine Wanderungen auf den Brocken, über das
indonesische Schattentheater und wie man es spielt und erlebt außerdem eine schattenspielerische Umsetzung von
Goethes „Zauberlehrling“ hautnah mit. Dies alles ist erzählerisch glänzend umgesetzt, ohne erhobenen Zeigefinger und
niemals belehrend oder gar langatmig. Auch die Entwicklung der Hauptfigur Viktor vom versetzungsgefährdeten
Mobbing-Opfer zu einem Jungen, der in der Lage ist, seine eigenen Stärken und Wünsche zu erkennen und umzusetzen, ist kenntnisreich, glaubwürdig und lebensnah erzählt.
In einer Parallelhandlung bemüht sich „der lichtschnelle Schattenteenager Umbrexxa“ ebenfalls, seiner einengenden
Herkunft zu entfliehen und eine eigene Welt aufzubauen. Diese Sequenzen heben sich von der übrigen erzählten Welt
hinsichtlich Sprache und Zeitgestaltung deutlich ab, bringen immer wieder Ruhe in die rasante Handlung und laden zum
Träumen und Verweilen ein. Die fantastischen Elemente des Romans schaffen somit eine Gegenwelt, die auf der
Reflexionsebene psychologisch verstanden werden und psychisch wirken kann, ohne dass dies ausdrücklich artikuliert
würde. So ist „Viktor und die Macht der Farbschattenklänge“ auch ein Entwicklungsroman, in dem sich Jungen und
Mädchen in der Pubertät wiederfinden und in dem sie Lösungsansätze für ihre eigenen Probleme entdecken können.
Dabei kommen Herrn Haehnel seine Kenntnisse und Erfahrungen als Lehrer und Theaterpädagoge, in der
Entwicklungspsychologie und mit dem Schattenspieltheater sehr zugute. Hinzu kommen seine ausgeprägte
erzählerische Kreativität, seine Lust im Umgang mit Sprache und seine Fähigkeit der Charakterisierung seiner Figuren
- besonders der Erwachsenen mit ihrer Machtfülle in den Augen von Kindern und Jugendlichen - aus der Perspektive der Hauptfigur, des Jungen Viktor.”
Zu guter Letzt wünsche ich Ihnen als Autor viel Freude bei der Entdeckung, dass Schatten aus Licht, aus Farbe, aus Musik bestehen!
Gerd Haehnel
P.S.: Sie möchten gerne Farbschatten erleben? Dann starten Sie mit einem Klick das folgende kurze Schattenvideo (weitere unter www.menschenschattenspiel.de):
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